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Die Schneekönigin

Schneekoenigin-01Kinderstück nach H.C.Anderson
Ein Inklusives Theaterprojekt von Theater ecce

Rolle: Gerda

Inszenierung: Reinhold Tritscher

Ein Märchen über Blumen, die im Winter blühen und darüber, dass das Böse oft eine schöne Maske hat. Ein Märchen darüber, dass man die wichtigsten Dinge nicht mit Geld kaufen kann. Und ein Märchen darüber, dass man auch bis ans Ende der Welt läuft, um einen Freund zu retten.

Kai und Gerdas Großmutter bekommt an einem Winterabend Besuch von einem unfreundlichen Fremden: Der reiche Kommerzienrat will unbedingt die auch im Winter blühenden Rosen der Großmutter haben, um sie teuer weiter verkaufen zu können. Diese weigert sich jedoch vehement, da die Rosen ein Geschenk ihres Untermieters, eines Märchenerzählers, sind. Der Fremde kündigt an, sich zu rächen und bei seiner Herrscherin, der Schneekönigin, zu beschweren. Diese erscheint kurz darauf und will Kai mitnehmen. Als der sich weigert, gibt ihm die Schneekönigin zum Abschied einen Kuss, der das Herz des Jungen in einen Eisklumpen verwandelt.
Wenig später wird Kai entführt und Gerda macht sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Das Rabenpaar Karl und Klara erzählt ihr, dass Kai möglicherweise der Bräutigam der Prinzessin Elsa geworden sei. Nicht Kai ist allerdings der Bräutigam von Elsa, sondern Klaus. Er und Elsa haben schon von Gerdas Suche gehört und stellen ihr eine goldene Kutsche zur Verfügung, um sicher zum Palast der Schneekönigin zu gelangen. Der König, Elsas Vater, will Gerda auf Druck des Kommerzienrates einkerkern lassen, doch mit Unterstützung des Prinzenpaares können Gerda und der ihr ebenfalls zur Hilfe geeilte Märchenerzähler entkommen.

Um Gerda doch noch aufzuhalten, setzt der Kommerzienrat eine Bande von Räubern auf die Goldkutsche an. Als die Tochter der Räuberhauptfrau Gerda als Spielkameradin behält, beauftragt der Kommerzienrat einen der Räuber, Gerda umzubringen. Dieser schleicht nachts in die Räuberhöhle, entpuppt sich aber als verkleideter Märchenerzähler und befreit das Mädchen. Die Räubertochter ertappt die beiden bei der Flucht, lässt sich schließlich aber erweichen und gibt Gerda ein sprechendes Rentier mit, das den Weg zum Palast der Schneekönigin kennt.

Als Gerda den Palast der Schneekönigin erreicht, ist diese unterwegs, um den Frühling aufzuhalten. Kai soll in der Zwischenzeit das Wort „Ewigkeit“ aus Eissplittern zusammensetzen. Der innerlich vereiste Kai weigert sich zunächst, mit Gerda mitzugehen, taut aber wieder auf, als er von seiner weinenden Schwester umarmt wird und sie ihm von zu Hause erzählt. Die Geschwister haben den Palast bereits verlassen, als plötzlich die Schneekönigin auftaucht und versucht, die Geschwister zurückzuhalten – vergeblich, denn Gerda hat ihre Angst und Kai sein kaltes Herz verloren. Die Nachricht von Kais Rettung verbreitet sich schnell, die Großmutter schließt glücklich ihre Enkelkinder in die Arme.

Kritik der Salzburger Nachrichten
von Heinz Bayr

…Phi­lipp Kie­nin­ger als Kai und An­na Paum­gart­ner als Ger­da er­obern die Her­zen im Sturm.

Nach einer erfolgreichen Aufführungsserie im Zirkuszelt in Leogang, wird diese Produktion im Dezember 2015 im Republic in Salzburg sehen sein.